Von den Kochabenteuern des BoDoKitchenClubs


46. Kochsession – 1. März 2014
22. April 2014, 23:54
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Unser letztes Kochtreffen war mal wieder rein vegan. Als Vorspeise gab es eine Kichererbsensuppe mit Sauerkrauteinlage. Dazu haben wir noch selbst Pfannenbrot mit Koriander gemacht.

Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut

Kichererbsensuppe mit gebratenem Sauerkraut und Pfannenbrot

Für die Hauptspeise haben wir zum ersten Mal selbst Seitan hergestellt. Dafür haben wir Weizenglutenpulver mit Wasser verrührt und in Gemüsebrühe ca. 30-40 Minuten gekocht. Daraus wird dann ein fester Batzen, den man schneiden kann.

Seitan-Teig

Seitan-Teig

 

Vor sich hinköchelnder Seitan

Vor sich hinköchelnder Seitan

Dann haben wir den abgekühlten Seitan mit Shitake-Plizen und Zuckerschoten in einer BBQ-Marinade (bestehend aus Knoblauch-Chili-Soße, Hoisin- und Sojasoße) angebraten, so dass daraus ein mongoglischer BBQ-Seitan wurde. Dazu gab’s Reis.

Mongoglischer BBQ-Seitan

Mongoglischer BBQ-Seitan

Da unser Kochtreffen während der Karnevalszeit stattfand, haben wir uns für eine saisonal passende Nachspeise entschieden: vegane Berliner. Die Form ließ teilweise etwas zu wünschen übrig und auch das Befüllen mit Marmelade stellte sich mit unserem Equipment als kleine Herausforderung dar.

Vegane Berliner

Vegane Berliner

Lecker war’s!



45. Kochsession – 7. Dezember 2013
8. Dezember 2013, 18:40
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Und im Nachgang folgt auch gleich das Resümee unseres aktuellen Kochtreffens. Um es vorweg zu nehmen: Es war ganz schön mächtig. Vor allem die Nachspeise hatte so ziemlich alles an Fett aufzubieten, was man sich so vorstellen kann. Es ging jedoch los mit Blinis aus Buchweizenmehl, schwarzen Oliven und Hefe. Diese haben wir, nachdem der Teig etwas Zeit hatte zu gehen, in Butterschmalz angebraten. Außerdem haben wir rote Bete in Himbeeressig mariniert und Mascarpone-Creme mit Rote-Bete-Saft verrührt. 2/3 haben dazu auch noch ein Scheibchen Räucherlachs gegessen.

Schwarze Oliven-Mini-Blinis mit rosa Mascarpone, Lachs und eingelegter roter Bete

Schwarze Oliven-Mini-Blinis mit rosa Mascarpone, Lachs und eingelegter roter Bete

Die Blinis erinnerten durch das Buchweizenmehl an bretonische Crêpes, die Oliven kamen geschmacklich kaum durch, was uns verwunderte. Alles in allem aber eine schöne Kombi.

Für die Hauptspeise haben wir aus mehligkochenden Kartoffeln und Blattspinat Klöße hergestellt und 6-8 Minuten in köchelndem Wasser ziehen lassen. Dazu kam eine Sahnesoße mit Steinpilzen, Maronen und grünem Pfeffer. Hier haben uns die Kartoffelklöße leider nicht überzeugt, es hatte irgendwie nichts Kloßhaftes, zu wenig Bindung. Die Soße war ok, aber auch sehr schwer, wohingegen die Steinpilze gut waren. Da wir keine frischen bekommen haben, haben wir uns mit tiefgefrorenen Steinpilzen beholfen und diese waren nach dem Anbraten schön „knackig“. Die Maronen, die auch mit den Pilzen angebraten wurden, fanden wir alle recht überflüssig, sie machten die Soße noch „schwerer“.  Zudem sollten Klöße und Pilze noch von einem Knoblauchpüree begleitet werden, das bei uns aber eher eine Knoblauchsoße wurde. Dafür haben wir 7 Knoblauchzehen in etwas Milch gekocht, dann püriert und schwarzen Sesam hinzugefügt.

Spinatklöße mit Steinpilzen und Kastanien

Spinatklöße mit Steinpilzen und Kastanien

Der Nachtisch – eine Schoko-Lavendel-Tarte – war eine wahre Kalorienbombe. Wir haben es geschafft, ein Dessert zu finden, in dem unter anderem Butter, Schmand, Creme Double, Sahne und Mascarpone verarbeitet wurden! Der Clou war der Lavenderpfiff, was ziemlich gut mit der Schokolade harmonierte. Ein interessantes, wenn auch sehr mächtiges Dessert.

Schoko-Lavendel-Tarte

Schoko-Lavendel-Tarte

Schoko-Lavendel-Tarte

Schoko-Lavendel-Tarte



44. Kochsession – 2. November 2013
8. Dezember 2013, 18:34
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Inzwischen haben wir seit dem letzten Blogbeitrag schon wieder 2x gekocht und die neuen Einträge haben bisher noch auf sich warten lassen. Das wollen wir heute nachholen. Zuerst mal die Infos zu unserem Kochtreffen im November.

Es gab folgende Vorspeise: Kalte Süßkartoffel-Suppe mit Avocado-Tomate-Frühlingszwiebel-Topping und gebratenen Garnelen mit Cashews. Dazu haben wir noch ein – laut Rezept – Ciabatta-Brot gebacken. Das Brot hatte aber unserer Meinung nach nicht viel mit Ciabatta zu tun. Es war eher ein einfaches und nicht allzu geschmackvolles Weißbrot. Etwas Salz hätte dem Teig vielleicht noch ganz gut getan. Die Suppe war lecker, allerdings schmeckte man die Süßkartoffeln kaum noch raus, es hätte auch eine Karottensuppe sein können.

Kalte Süßkartoffel-Suppe mit Avocado-Tomate-Frühlingszwiebel-Topping und gebratenen Garnelen mit Cashews

Kalte Süßkartoffel-Suppe mit Avocado-Tomate-Frühlingszwiebel-Topping und gebratenen Garnelen mit Cashews

Wir machten weiter mit der Hauptspeise: Frittierte Reisröllchen auf Sesamspinat. Dafür haben wir Basmatireis gekocht und in Reisteigblätter gefüllt, diese dann mehliert, durch einen Hefeteig gezogen und schließlich frittiert. Der Spinat wurde mit Sesam aufgepeppt.

reisroellchenspinat

Frittierte Reisröllchen auf Sesamspinat

Begleitet wurde das Reisröllchen von einer fruchtigen Chili-Apfelsaft-Soße.

Der  Knaller dieses Kochtreffens war jedoch die Nachspeise in Form eines Kürbiseises. Oder schöner ausgedückt: Semifreddo mit Kürbiskernkrokant. In die Masse kam unter anderem Kürbiskernöl. Außerdem haben wir Kürbiskerne in der Pfanne karamellisiert, um so das Krokant herzustellen. Das Erstaunlichste war eigentlich, dass das Semifreddo ohne Eismaschine wunderbar cremig wurde. Die Masse  haben wir nur für mehrere Stunden ins Gefrierfach gestellt. Wirklich ausgesprochen gut.

kuerbiskernsemifredo



43. Kochsession – 15. Juni 2013
2. Juli 2013, 20:05
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Das aktuellste Kochtreffen stand unter dem Motto: vegan. Schon toll, was man alles veganisieren kann.

Bei Vor- und Hauptspeise stand Spargel im Mittelpunkt.

Spargel noch im Rohzustand

Spargel noch im Rohzustand

Für den Vorgang haben wir gekochten weißen und grünen Spargel in mit Panko bestreute Filoteigpäckchen gepackt. Spontan haben wir beschlossen, auch noch eine vegane „Hollandaise“ dazu zu machen, bestehend aus Mandelmus und Orangensaft. Von Anfang an geplant war hingegen der kleine Blattsalat mit klassischer Vinaigrette, den es auch noch dazu gab.

Knuspersprudel mit zweierlei Spargel

Knuspersprudel mit zweierlei Spargel

Die Hauptspeise war ein Pastagericht aus Kräutersaitlingen und Spargel an Limetten-Sojasahne-Sauce. An Kräutern haben wir noch Basilikum und Minze dazugegeben.

Kräutersaitlinge

Kräutersaitlinge

Kräutersaitlinge an Spargel-Limetten-Pasta

Kräutersaitlinge an Spargel-Limetten-Pasta

Auf die vegane Nachspeise, den Tofu-Käsekuchen (Rezept stammt leicht abgewandelt von diesem Blog), waren wir fast am neugierigsten. Hierfür haben wir u.a. festen Tofu und Seidentofu verwendet. Das Dinkelvollkornmehl im Boden war unserer Meinung nach etwas gewöhnungsbedürftig. Zudem hat uns das Küchlein nicht wirklich an einen klassischen Käsekuchen erinnert. Aber ganz lecker war er trotzdem, vor allem am nächsten Tag hat er uns ziemlich gut geschmeckt.

Zitronen-Tofu-Käsekuchen mit Erdbeeren

Zitronen-Tofu-Käsekuchen mit Erdbeeren

Übrigens haben wir vor der eigentlichen Kochsession einen kleinen  Snack probiert, nämlich veganes Mett. Die Grundlage bilden erstaunlicherweise Reiscracker. Fazit: Wenn das Mett etwas durchgezogen hat, kommt es dem „richtigen“ Mett erstaunlich nah.

Veganes Mett

Veganes Mett

Das Mett sowie der Hauptgang sind übrigens übernommen bzw. inspiriert von La Veganista.



42. Kochsession – 23. Februar 2013
2. März 2013, 17:07
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Unser letztes Kochtreffen ist inzwischen schon wieder ein paar Tage her. Hier kommt also nun eine kleine Zusammenfassung.

Diesmal gab’s sowohl bei der Vorspeise als auch im Hauptgang Fisch. Vorweg haben wir frische Forellenfilets mit Eiern, Sahne, Weißwein, Meerrettich püriert bzw. vermischt, im Ofen gegart und dann als Flan serviert. Dazu haben wir eine Apfel-Preißelbeer-Konfitüre sowie ein kleines Salätchen gemacht.

Forellen-Flan mit Apfel-Preißelbeer-Konfitüre an Blattsalat

Forellen-Flan mit Apfel-Preißelbeer-Konfitüre an Blattsalat

Die Lachsforellen für den Hauptgang mussten wir erst noch von den restlichen Gräten befreien, was ohne Zange eine kleine Herausforderung war. Der Fisch wurde mit Haut und reichlich Kräutern (Petersilie und Basilikum) im Salzmantel im Ofen gegart.

Lachsforelle, belegt mit Kräutern und auf Salzbett

Lachsforelle, belegt mit Kräutern und auf Salzbett

Das klappte wunderbar, das Fleisch war sehr saftig und die Haut ließ sich perfekt abziehen.

Lachsforelle in der Salzkruste

Lachsforelle in der Salzkruste

Weg mit der Salzkruste

Weg mit der Salzkruste

Beigelegt wurden der Lachsforelle Kartoffelschnitten (man könnte auch „Kartoffelbrei, durch Servierringe in Form gebracht“ sagen) und Melone mit Blumenkohl an Currymarinade. Zwei Anrichtungsvorschläge folgen, da ich mich gerade nicht nur für ein Foto entscheiden kann:

Anrichtungsvorschlag 1: Lachsforelle in der Saltzkruste mit Kartoffelschnitte, Melone, Blumenkohl und Currymarinade

Anrichtungsvorschlag 1: Lachsforelle in der Saltzkruste mit Kartoffelschnitte, Melone, Blumenkohl (noch ohne Currymarinade)

Anrichtung 1: Lachsforelle in der Saltzkruste mit Kartoffelschnitte, Melone, Blumenkohl und Currymarinade

Anrichtungsvorschlag 2: Lachsforelle in der Saltzkruste mit Kartoffelschnitte, Melone, Blumenkohl und Currymarinade

Der krönende Abschluss unseres Menüs bestand aus einem Limetten-Frischkäse-Pie mit Heidelbeeren. Hier seine Entstehung in wenigen Etappen:

Pie - vorerst nur mit Limettenfüllung

Pie – vorerst nur mit Limettenfüllung

Limetten-Pie mit Frischkäse-Haube

Limetten-Pie mit Frischkäse-Haube

Limetten-Frischkäse-Pie mit Heidelbeeren

Limetten-Frischkäse-Pie mit Heidelbeeren

Unser Foto eines Einzel-Pie-Stücks vermittelt leider nicht ganz, wie gut es uns schmeckte. Aber so sah es dann geschichtet, belegt und geschnitten aus:

Limetten-Frischkäse-Pie mit Heidelbeeren im Anschnitt

Limetten-Frischkäse-Pie mit Heidelbeeren im Anschnitt



41. Kochsession: Plätzchen-Special – 16. Dezember 2012
30. Dezember 2012, 15:03
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Mit einiger Verspätung berichte ich heute dann doch endlich mal von unserem Back-Spezial im Dezember. Wir haben uns im Vorfeld für 3 Plätzchensorten entschieden: Neben Schwabenbrötchen und Amaretti morbidi wollten wir uns auch an mehrfarbigen Macarons versuchen.

Begonnen haben wir das Backen jedoch mit einem ausgewählten Kaffee-Tröpfchen: Wir haben zum ersten Mal einen  Kopi-Luwak-Kaffee probiert. Der Kaffee zeichnet sich dadurch aus, dass eine Schleichkatzenart die Bohne erst frisst und dann wieder ausscheidet. Tja, und das kann man dann tatsächlich noch trinken. Es schmeckte uns auch ziemlich gut, allerdings war es auch kein sensationelles Geschmackserlebnis. Eben ein gutes Tässchen Kaffee.

Kopi Luwak in der French Press

Kopi Luwak in der French Press

Das Backen der Plätzchen ging uns recht reibungslos von der Hand, ein Blackblech mehr hätte uns hier nur zeitlich weit nach vorne gebracht.

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Mit Lebensmittelfarbe blau gefärbter Macarons-Teig

Amarettini morbidi und Kakao-Macarons-Hälften

Amaretti morbidi und Kakao-Macarons-Hälften

In kurzzeitige Verzweiflung stürzte uns nur das Füllen der  blauen und rosafarbenen Macarons. Während die Schokofüllung für die Kakao-Macarons eine gute Konsistenz hatte und sich bestens verstreichen ließ, war die weiße Füllung anfangs viel zu flüssig. Als wir die Masse nochmal aufgeschlagen haben und die gefüllten Macarons direkt auf den kalten Balkon verbannt haben, war das Ergebnis dann doch ganz passabel.

Gefüllte Maracons

Gefüllte Macarons

Wie so häufig bei Plätzchen, schmeckten uns unsere Werke erst 1-2 Tage später richtig gut.

Tada!

Tada!

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Und nochmal tada!



40. Kochsession – 17./18. November 2012
20. November 2012, 21:37
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Am vergangenen Wochenende haben wir zum 40. Mal zusammen gekocht. Leider wurde eine unser Mitköchinnen krank, so dass dieses Jubiläum nicht in voller Besetzung stattfinden konnte. Hoffentlich dann beim 50.!

Den Kochreigen eröffnet haben wir mit einem Dip aus angebratenen Rote Beete und blanchiertem und mariniertem Weißkohl.

Dip aus Rote Beete und Weißkohl

Dip aus Rote Beete und Weißkohl

Für die Vorspeisensuppe haben wir auf eine Mischung aus fertig gekauften und eigens gesammelten Maronen zurückgegriffen. In den „Körper“ der Suppe kamen die Gekauften, für die Croutons haben wir in Fizzelarbeit die Frischen geschält, klein gehackt und angebraten. Dabei ist uns bei der Menge ein kleiner Fehler unterlaufen, in die Suppe selbst hätten laut Rezept mehr Maronen gemusst. Störte uns aber nicht weiter, war trotzdem lecker.

Maronensuppe

Maronensuppe mit frischen Maronen-Croutons

Die Hauptspeise setzte sich zusammen aus zwei vegetarischen Rouladen. Variante 1 bestand aus Spinat sowie einem Kartoffel-Ei-Butter-Teig, der im Ofen gebacken wurde. Da rutschte uns zwischenzeitlich das Herz kurz in die Hose, denn der Teig sah beim Rausholen aus dem Ofen so gar nicht danach aus, als dass man ihn jemals würde rollen können. Aber nachdem er ein paar Sekunden abgekühlt war, ging das ohne Probleme. Die andere Variante bestand aus blanchierten Mangold-Blättern, Hirse, Champignons und einer ebenfalls blanchierten Karotte. Uns mundete vor allem die Kartoffel-Spinat-Variante in Kombination mit unserem Tomatensößchen. Auch die Haselnussbrösel dazu waren köstlich.

Zweierlei vegetarische Rouladen mit Tomatensauce und Haselnussbröseln: Kartoffel-Spinat und Hirse-Mangold

Zweierlei vegetarische Rouladen mit Tomatensauce und Haselnussbröseln: Kartoffel-Spinat und Hirse-Mangold

Als Abschluss gab es eine in Weißwein, Zimt und Vanille pochierte Birne, in der eine Schokopudding-Füllung in bester Crème-brûlée-Manier flambiert wurde. Eigentlich sollte es dazu noch ein Spekulatius-Soufflé geben, darauf haben wir dann aber angesichts der bereits weit fortgeschrittenen Uhrzeit verzichtet.

Mit Schokoladen-Crème-brûlée gefüllte Weißweinbirne

Mit Schokoladen-Crème-brûlée gefüllte Weißweinbirne

Am nächsten Mogen haben wir zum Frühstück Rosinenbrötchen gebacken, dazu reichte die Gastgeberin leckere selbst gemachte Marmeladen sowie eine Quark-Sahne-Mischung.

Rosinenbrötchen

Rosinenbrötchen




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