Einsortiert unter: 2011, Dies & das | Schlagwörter: Avocado, Guacamole, Quesadilla
Quesadilla und Guacamole. Kein hochtrabendes Gericht, aber so einfach und so gut, dass es heute hiervon mal ein paar Impressionen geben soll.
Bei der Guacamole halten wir es simpel: Eine schöne reife Avocado paart sich im Rührstabmixer mit Frühlingszwiebel, Limette (oder Zitrone), etwas frischem Koriander und Salz und Pfeffer.
Fertig.
Bei der Quesadilla greifen wir der Einfachheit halber auf gekaufte Tortillas zurück. Die kann man eigentlich belegen, womit man will. Nur Käse sollte schon dabei sein. In unserem Fall waren es Gouda, Frühlingszwiebel und Koriander.
Dann kommt noch eine Tortilla oben drauf und schon geht’s kurz ab in die Pfanne, bis der Käse anfängt zu schmelzen. (Achtung: Die Tortillas brennen leicht an, am besten auf nicht zu hoher Stufe/Flamme erhitzen.) Und auch schon fertig.
Eine göttliche Kombination mit der Guacamole.
Und gleich noch einen Eintrag hinterher. Seit unserem Umzug standen die Latte Art und ich etwas auf Kriegsfuß. Vielleicht musste sich die kleine Gaggia-Maschine auch einfach erst mal an ihren neuen Standort gewöhnen, um wieder für feinsten Mikromilchschaum zu sorgen. Wie dem auch sei, heute traue ich mich mal wieder, ein Foto zu veröffentlichen, obwohl mir der Untergrund besser gefällt als meine verwackelte “Zeichnung”.
Einsortiert unter: 2011, Dies & das | Schlagwörter: Fagotti, Form, Nudeln, Pasta
Mit meinem letzten Beitrag war ich wohl ein wenig optimistisch. Wir haben inzwischen Juni und nach wie vor ist es eine große Herausforderung, einen Termin zu finden, an dem wir mal wieder in voller Besetzung kochen können. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf.
Hier geht es mittlerweile weiter mit diesem Pausenfüller. Heute haben wir in unserer Mittagspause eine selbst ernannte Pasta-Bar aufgesucht. Seitdem weiß ich nun, wie Fagotti-Nudeln aussehen. (Und ich dachte, als passionierte Pasta-Liebhaberin wäre mir nahezu jede Nudelform bekannt.) Diese pittoresken Nudelteig-Beutelchen mit Füllung waren mir bisher noch nicht begegnet.
Gut möglich, dass demnächst mal wieder die Nudelmaschine hervorgeholt und ein Fagotti-Herstellungsversuch zu Hause gestartet wird.
Hier kommt eine kleine Zwischenstandsmeldung an diesem sonnigen Sonntag: Es ist ja nun schon wieder eine Weile her, dass wir das letzte Mal zusammen gekocht haben. Das liegt u.a. daran, dass die Hälfte unseres Clubs inzwischen nach Köln gezogen ist. Wir hoffen, dass wir in Zukunft dennoch Termine finden werden, um unsere Kochtradition abwechselnd in Dortmund und Köln fortzuführen. Hierzu hoffentlich bald mehr!
Einsortiert unter: 2011, Dies & das | Schlagwörter: Lasagne, Nudelmaschine, Nudelteig, Pasta, Pesto
Gestern haben wir mit halber Kochclub-Besetzung die neue Nudelmaschine ausprobiert. Lasagneblätter mit Pesto standen auf dem Programm. Zunächst haben wir laut Rezept einen Nudelteig (mit Eiern) hergestellt und ihn gekühlt. Wahrscheinlich nicht lange genug, denn er war noch sehr weich, aber der Hunger war eben größer als unsere Geduld.
Dann haben wir mit der Nudelmaschine mehrere Teigplatten produziert. Das ging ganz wunderbar, nachdem wir die Teigklumpen nochmal ordentlich mit Mehl bestäubt hatten, vorher klebten sie doch sehr an den Walzen fest. Die Nudelmaschine war aber auf jeden Fall eine lohnenswerte Investition. Es ging doch eindeutig schneller und einfacher als mit dem Nudelholz.
Das Pesto bestand natürlich aus Basilikum, Pinienkernen, Olivenöl und Parmesan. Wir haben zudem noch Petersilie drunter gemischt (gleicher Anteil wie die Basilikumblätter). Das war sehr lecker, die Petersilie hat sich aber nicht allzu dominant auf den Geschmack ausgewirkt.
Die Lasagneblätter mussten nur ca. 3 Minuten gekocht werden.
Und dann waren wir auch schon fertig.
Einsortiert unter: 2010, Dies & das | Schlagwörter: Kräutersaitling, Pfifferling, Pilz, Semmelknödel
Es ist ja gerade Pilzzeit, daher schlug ich diese Woche auf dem Markt zu und erstand Kräutersaitlinge, Pfifferlinge und glatte Petersilie, um ein schönes Pilzsößchen zuzubereiten.
Dazu sollten die neulich selbst hergestellten Semmelknödel gereicht werden.
Die Pilzsoße war kein Hexenwerk: Kräutersaitlinge in grobe Stücke schneiden, mit Pfifferlingen und Zwiebeln in Butter anbraten, mit Weißwein ablöschen, etwas Crème fraîche , ein Spritzer Zitrone, Salz, Pfeffer und zum Schluss reichlich frisch gehackte Petersilie. Die Semmelknödel wurden auch in Stücke geschnitten und in Butter angeröstet.
Tadaaa:
Einsortiert unter: 2010, Dies & das | Schlagwörter: Aumonière, Charlotte, Crêpes, Erdbeere, grüner Spargel, Sahne
Der KitchenClub steckt immer noch im Sommerloch, daher gibt es heute wieder private Kochnews. Wieder einmal hat uns in dieser Sommerpause der Nachbar Frankreich inspiriert. Den Anfang machte eine Charlotte vom grünen Spargel.
Hierfür mussten wir Toastbroat in der Pfanne mit Butter rösten, in Streifen schneiden und 4 kleine runde Formen damit “auslegen”. Die grünen Spargel wurden ca. 5 Minuten gekocht, um dann im Mixer mit Sahne, 2 Eiern, Semmelbröseln, Schnittlauch und Salz und Pfeffer zu einer homogenen Masse verarbeitet zu werden. Die Förmchen mit Brot und Füllung kamen dann in einem Wasserbad für ca. 25 Minuten in den Backofen:
Wir haben ein paar ansehnliche Spargelspitzen für die Deko aufbewahrt und die kleinen Charlottes dann nach Ende der Garzeit im Ofen damit “geschmückt”:
Danach wollten wir uns nicht lumpen lassen und haben einen anderen französischen Klassiker zubereitet, der bei uns öfter mal auf den Tisch kommt und bisher noch jeden Gast begeistert hat – trotz oder vielleicht gerade wegen seiner kongenialen und vielfach erprobten Füllung: Aumonières – gefüllt mit Erdbeeren und geschlagener Sahne. Aumonière sind kleine Täschchen, die in diesem Fall aus einem Crêpe bestehen.
Hier noch im “ungebeutelten” Zustand:
Hier als Täschchen:
Am Wochenende hatten wir Besuch und haben wieder mal mit 50%iger Kochclub-Besetzung gekocht. Diesmal kam ein Steinpilz-Risotto auf den Tisch. Auch wenn es optisch vielleicht nicht so viel hermacht, war es geschmacklich außerordentlich gut. Wir haben getrocknete Steinpilze verwendet, viel gerührt und natürlich viel Brühe, Butter und Parmesan und etwas Weißwein dazugekippt. Das Ergebnis konnte sich wirklich essen lassen…
Und nochmal melde ich mich heute zu Wort. Diesmal möchte ich eine Empfehlung für heiße Sommertage aussprechen und hiermit eine Lanze für Tabouleh brechen – falls diese überhaupt gebrochen werden muss: Es gibt in meinen Augen kaum ein erfrischenderes Gericht als diesen libanesischen Salat. Wer die Idee hatte, klein gehackte Minze und Petersilie mit Tomatenstückchen, Zitronensaft und Olivenöl zu mischen, war ein Genie. Klassischerweise kommt auch noch etwas Bulgur oder Couscous darunter, das habe ich jedoch bei meiner Variante weggelassen. Dazu gab es Hoummous (einfach Kichererbsen, Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und die Sesampaste Tahini pürieren) auf Toast und ein paar Gemüseschnitze – fertig war ein sagenhafter Sommersnack.
Einsortiert unter: 2010, Dies & das | Schlagwörter: Cappuccino, Crêpes dentelle, Latte Art
Heute hatte ich wieder einen meiner besseren Latte-Art-Tage:
Zum Cappuccino gab es eine regionale Spezialität aus Frankreich: Crêpes dentelle. Diese kleinen, feinen Waffelröllchen kommen aus der Bretagne und zeichnen sich vor allem durch einen hohen Butteranteil aus. So kann das Wochenende kommen…

















