Von den Kochabenteuern des BoDoKitchenClubs


38. Kochsession – 5./6. Mai 2012
7. Mai 2012, 20:35
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Am Wochenende war mal wieder Kochen angesagt. Wir haben uns ein Menü ausgesucht, das sehr lecker war, aber nicht allzu viele Arbeitsschritte erforderte.

Unsere Vorspeise war eine Suppe, die aus gelber Paprika, Rhabarber und Ingwer bestand. Als Einlage gab es in Sojasoße und Haselnussöl marinierte Salatgurkenstreifen sowie gehackte Erdnüsse. Eine feine Sache, allerdings war der Ingwergeschmack sehr dominant, so dass man den Rhabarber nicht wirklich ausmachen konnte.

Paprika-Rhabarber-Suppe

Paprika-Rhabarber-Suppe

Weiter ging’s mit dem Hauptgang. Für die Fischkruste haben wir Mandeln mit Rauchsalz bestreut, im Ofen geröstet und schließlich klein gehackt.

Mandeln mit Rauchsalz

Mandeln mit Rauchsalz

Zusammen mit Pfeffer haben sie die Lachsfilets ummantelt, die wir vorher gesalzen und in etwas geschlagenem Eiweiß gewendet haben.

Dazu gab es eine Wasabi-Mayonnaise, für die wir 2 Versuche benötig haben. Der gebratene Fisch wurde dann auf einen Mango-Salat gebettet, der mit Koriander, Zitrone und Olivenöl angemacht war.

Lachsfilet mit Rauchmandel-Pfefferkruste auf Mangosalat mit Wasabi-Mayonnaise

Lachsfilet mit Rauchmandel-Pfefferkruste auf Mangosalat mit Wasabi-Mayonnaise

Fürs Dessert haben wir uns an einem Schoko-Soufflé versucht. Während die Schokomasse im Ofen aufging, haben wir mit Argusaugen den schmelzenden Zucker für die Karamellsoße beobachtet, um dann im richtigen Moment die Creme Double und eine Prise Salz unterzurühren. Hat geklappt. Bei der Nachspeise überzeugte uns vor allem die Kombination aus Schoko, Frucht und Karamell.

Schokoladen-Soufflé mit Karamellsoße

Schokoladen-Soufflé mit Karamellsoße

Für den außergerichtlichen Höhepunkt sorgte der Kater unserer Gastgeberin, der eine Maus von seinem abendlichen Spaziergang mitbrachte. (Aufmerksame Blogleser werden sich erinnern: Das ist bereits bei einer früheren Kochsession passiert, da war’s allerdings die andere Katze.) Auch diesmal war der kleine Nager noch am Leben und konnte nach einer sehr erheiternden Jagd sicher im Glas nach draußen befördert werden.

Auch dieses Kochtreffen wurde mit einem Frühstück am nächsten Morgen abgerundet. Ideen und Gelüste hatten wir viele, haben uns dann aber schließlich für Bruschetta mit Avocado-Tomate-Mozzarella-Salat sowie den Klassiker French Toast entschieden. War genau richtig vom Aufwand her.

Bruschetta mit Avocado-Tomate-Mozzarella-Salat

Bruschetta mit Avocado-Tomate-Mozzarella-Salat

French Toast

French Toast

French Toast

Den French Toast haben wir übrigens im Backofen und nicht in der Pfanne zubereitet. Dazu gab’s Beerenfrüchte, die mit einer eingekochten Orangensaft-Zucker-Mischung beträufelt wurden.

Und dann war sie auch schon wieder vorbei, unsere gemeinsame Kocherei. Im Juni geht’s dann wohl wieder weiter.

Katze auf Kochbuch

Katze auf Kochbuch



37. Kochsession – 3. März 2012
5. März 2012, 23:15
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Am vergangenen Wochenende hat unser Kochclub erneut getagt. Nach einem ausgiebigen Apéritif starteten wir das Menü mit einer Suppe aus gelben Linsen, die mit Kokosmilch, Currypulver und einer Sauerrahm-Soufflé-Haube verfeinert wurde.

Kokos-Linsen-Suppe mit Sauerrahm-Soufflé

Die Zubereitung der Suppe war ziemlich einfach: Zwiebel und Knoblauch anbraten, Linsen dazu, kurz darauf Brühe sowie Kokosmilch dazugeben und etwas köcheln lassen. Auch die Soufflé-Haube ging gut im Ofen auf, fiel beim Herausnehmen allerdings etwas zusammen.

Für den Hauptgang mussten wir erst noch einmal Hand an den schon filetierten Saibling legen, da hier doch noch einige Gräten zum Vorschein kamen. Der Fisch wurde von einem Kartoffelteig ummantelt, in der Pfanne angebraten, um schließlich im Ofen zu Ende zu garen. Begleitet wurde er von einer mit Kartoffel-Knoblauch-Püree gefüllten Tomate sowie einem Kohlrabi-Spinat-Körbchen.

Saiblingsfilet im Kartoffelmantel mit gefülltem Gemüse

Als Dessert stand ein Erdbeer-Shortcake auf dem Programm. Der Shortcake bekam etwas mehr Biss dadurch, dass in den Teig auch etwas Maisgrieß gerührt wurde. Zusammen mit in Zucker und Zitronensaft marinierten Erdbeeren sowie Schlagsahne haben wir das Gebäck dann angerichtet.

Erdbeer-Shortcake

Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass es ein solider Kochtag war, sehr lecker, aber vielleicht ohne die ganz besonders großen Geschmackserlebnisse.



36. Kochsession – 28./29. Januar 2012
29. Januar 2012, 23:31
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Ein feines Kochwochenende liegt hinter uns. Zum ersten Mal haben wir auch ein Frühstücksspecial mit eingebaut. Aber der Reihe nach. Wir begannen unser Menü mit einer Topinambur-Suppe. Hierfür haben wir selbst einen Gemüsefond hergestellt.

Gemüsefond

Es war unser erster Kochversuch mit Topinambur. Die Knolle wird im Englischen auch Jerusalem artichoke bezeichnet, da sie artischockenähnlich schmeckt. Sie muss nicht geschält werden, wenn man sie gut säubert.

Topinambur, ungeschält

Ein Teil des Fonds wurde anschließend mit den Topinambur und Sahne püriert. Leider passierte der Gastgeberin beim Abschmecken mit weißem Pfeffer ein kleines Missgeschick und ca. 100 Pfefferkörner landeten aus Versehen in der schönen Suppe. In wahrer Aschenputtelmanier mussten wir die Körner wieder aussieben/-sortieren. Uneins waren wir uns darin, ob die Suppe dadurch etwas “verpfeffert” war. Nun ja. Geschmeckt hat sie uns dennoch allen ganz gut. Die Suppe wurde mit fritierten Topinambur-Scheiben und gerösteten Sonnenblumen- und Kürbiskernen garniert.

Topinambur-Suppe

Der restliche Gemüsefond diente uns dann als Basis für einen Honig-Thymian-Jus, den wir ca. 2 Stunden einkochen ließen. Des Weiteren haben wir noch Rotwein, Portwein und Tomatenmark mitköcheln lassen.  Der Jus war Begleiter für unsere Hauptspeise: Piroggen mit Kartoffel-Käse-Füllung. Der Teig für die Piroggen bestand aus Vollkorn- und Kamutmehl, das wir ebenfalls zum ersten Mal in der Küche eingesetzt haben. Kamut ist in gemahlenem Zustand eher grießähnlich und sorgt für einen “kernigen” Biss.

Piroggen

Die Füllung kam nach dem Garen im köchelnden Wasser leider nicht mehr allzu gut zur Geltung und der Jus war doch recht tomatenlastig.

Piroggen mit Honig-Thymian-Jus

Als süße Komponente beinhaltete unser Menü ein Erdnuss-Krokant-Parfait. Mit Akazienhonig haben wir zunächst die Erdnüsse karamelisiert.

Erdnuss-Krokant

Diese Erdnüsse haben wir nach dem Abkühlen gehackt und unter die Sahnemischung gegeben. Das Parfait hat dann mehrere Stunden im Gefrierfach verbracht. Wir haben uns kurzerhand entschlossen, noch einen Keks mit Kakao und Kardamom als Beilage zum Parfait zu backen. Auch hier haben wir Kamutmehl eingesetzt. Die Begeisterung für die Kekse war eher verhalten (am nächsten Tag schmeckten sie Teilen des Kochclubs dann aber doch richtig gut), das Parfait hingegen wurde einstimmig für grandios befunden.

Erdnuss-Krokant-Parfait mit Kakao-Kardamom-Keks

Wir ließen den Kochabend mit niveauvoller Fernsehunterhaltung ausklingen.

Am nächsten Morgen gab es noch ein paar schöne Dinge zum Frühstück: gebackene Eier mit Parmesan und Kräutern, Brezelmuffins und Pancakes mit Himbeer-Quark-Sahne.

Gebackene Eier, Brezelmuffins und Pancakes

Pancakes mit Himbeer-Sahne-Quark



35. Kochsession | Pulpo-Special: 14. Januar 2012
29. Januar 2012, 16:50
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Inspiriert von den Meeresfrüchten unserer letzten Kochsession, wollten sich 2/3 unseres BoDoKitchenClub an etwas größeres wagen und verabredeten sich zu einem Pulpo-Special. Da ein Hauptgang allein unserer nicht würdig ist ;-) , einigten wir uns zudem noch auf eine Vor- und Nachspeise.

Als Vorspeise gab es geschenkte Sardellen auf Crostini mit Erbsenpesto:

Sardelle auf Crostini mit Erbsenpesto

Es handelte sich dabei um eine schöne, frische, kleine Vorspeise, die durch die Zugabe von Pecorino und Zitrone geschmacklich und visuell überzeugte.

Spannender wurde jedoch die Zubereitung des Pulpos (= auch Krake: gehört zu den Kopffüßern und wird auch als Tintenfisch bezeichnet, hat einen beutelförmigen Körper ohne Stützskelett und acht muskulöse Arme mit doppelten Saugnapfreihen). Wir hatten zwei stattliche Exemplare (je 1,6 kg) erstanden:

Monster aus der Tiefe

Aber wie nun damit umgehen? Die Fachliteratur war zwar bereits zu Rate gezogen, aber erst der Blick ins Internet und eine Video-Anleitung bei youtube ließen uns zur Tat schreiten. Kopf ab, Schnabel raus, Augen weg. Dann gab es auch schon das nächste Problem: Wie den Pulpo kochen, ohne dass das Ergebnis gummiartig ist? Nach eingehenden Studien unterschiedlicher Garmethoden entschieden wir uns, die Pulpos in einer Brühe mit etwas Wein und Lorbeerblättern 90 Minuten simmern zu lassen. Wir hatten uns richtig entschieden, denn das Fleisch war wunderbar zart. Wir trennten alle Arme ab und zerlegten in einem einzigartigen Gemetzel dann Kopf und Körper:

Pulpo-Gemetzel

Für unsere Hauptspeise “Pulpo mit Chorizo und Fenchel”:

Pulpo mit Chorizo, Fenchel und Tomate

Auch dieses Gericht war köstlich und ein Augenschmaus zugleich.

Da zwei Tiere eindeutig zu viel für zwei Personen sind, haben wir uns entschieden, den Armen eine besondere Behandlung zuteil werden zu lassen und sie für einen späteren Verzehr in einer Essig-Kräuter-Marinade einzulegen. Der Aufwand hat sich eindeutig gelohnt:

Pulpo im Glas

Während Vor- und Hauptspeise der leichten mediterranen Küche zugeordnet werden können, haben wir bei der Nachspeise alle Kalorien-Register gezogen. Unser Banoffee - bestehend aus einem mit Butter getränktem Keksgrund, aus gesüßter Kondensmilch Butter und Zucker bereitetem Toffee, naturbelassenen Bananen und abgerundet mit einer Sahnehaube mit Schokostreuseln – war der Kracher und hätte auch unserer Dritten im Bunde geschmeckt:

Banoffee




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