Von den Kochabenteuern des BoDoKitchenClubs


36. Kochsession – 28./29. Januar 2012
29. Januar 2012, 23:31
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Ein feines Kochwochenende liegt hinter uns. Zum ersten Mal haben wir auch ein Frühstücksspecial mit eingebaut. Aber der Reihe nach. Wir begannen unser Menü mit einer Topinambur-Suppe. Hierfür haben wir selbst einen Gemüsefond hergestellt.

Gemüsefond

Es war unser erster Kochversuch mit Topinambur. Die Knolle wird im Englischen auch Jerusalem artichoke bezeichnet, da sie artischockenähnlich schmeckt. Sie muss nicht geschält werden, wenn man sie gut säubert.

Topinambur, ungeschält

Ein Teil des Fonds wurde anschließend mit den Topinambur und Sahne püriert. Leider passierte der Gastgeberin beim Abschmecken mit weißem Pfeffer ein kleines Missgeschick und ca. 100 Pfefferkörner landeten aus Versehen in der schönen Suppe. In wahrer Aschenputtelmanier mussten wir die Körner wieder aussieben/-sortieren. Uneins waren wir uns darin, ob die Suppe dadurch etwas “verpfeffert” war. Nun ja. Geschmeckt hat sie uns dennoch allen ganz gut. Die Suppe wurde mit fritierten Topinambur-Scheiben und gerösteten Sonnenblumen- und Kürbiskernen garniert.

Topinambur-Suppe

Der restliche Gemüsefond diente uns dann als Basis für einen Honig-Thymian-Jus, den wir ca. 2 Stunden einkochen ließen. Des Weiteren haben wir noch Rotwein, Portwein und Tomatenmark mitköcheln lassen.  Der Jus war Begleiter für unsere Hauptspeise: Piroggen mit Kartoffel-Käse-Füllung. Der Teig für die Piroggen bestand aus Vollkorn- und Kamutmehl, das wir ebenfalls zum ersten Mal in der Küche eingesetzt haben. Kamut ist in gemahlenem Zustand eher grießähnlich und sorgt für einen “kernigen” Biss.

Piroggen

Die Füllung kam nach dem Garen im köchelnden Wasser leider nicht mehr allzu gut zur Geltung und der Jus war doch recht tomatenlastig.

Piroggen mit Honig-Thymian-Jus

Als süße Komponente beinhaltete unser Menü ein Erdnuss-Krokant-Parfait. Mit Akazienhonig haben wir zunächst die Erdnüsse karamelisiert.

Erdnuss-Krokant

Diese Erdnüsse haben wir nach dem Abkühlen gehackt und unter die Sahnemischung gegeben. Das Parfait hat dann mehrere Stunden im Gefrierfach verbracht. Wir haben uns kurzerhand entschlossen, noch einen Keks mit Kakao und Kardamom als Beilage zum Parfait zu backen. Auch hier haben wir Kamutmehl eingesetzt. Die Begeisterung für die Kekse war eher verhalten (am nächsten Tag schmeckten sie Teilen des Kochclubs dann aber doch richtig gut), das Parfait hingegen wurde einstimmig für grandios befunden.

Erdnuss-Krokant-Parfait mit Kakao-Kardamom-Keks

Wir ließen den Kochabend mit niveauvoller Fernsehunterhaltung ausklingen.

Am nächsten Morgen gab es noch ein paar schöne Dinge zum Frühstück: gebackene Eier mit Parmesan und Kräutern, Brezelmuffins und Pancakes mit Himbeer-Quark-Sahne.

Gebackene Eier, Brezelmuffins und Pancakes

Pancakes mit Himbeer-Sahne-Quark


1 Kommentar bis jetzt
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Dieses Kochwochenende war wirklich sehr schön!
Und ich finde, dass der Eintrag sehr schön geschrieben ist und supergut spiegelt, wie’s war!
Danke dafür und für die Gastfreundschaft, die wir erleben durften. Bei der nächsten Kochsession seid ihr herzlich eingeladen, auch bei mir zu schlafen! Ob’s dann am nächsten Tag auch ein Frühstücksspecial geben muss, können wir ja auch noch überlegen. Ansonsten könnten wir ja auch Frühstücken gehen – find ich auch immer ganz klasse!

Kommentar von Bri




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